Sneak Review – Kompakt-Edition

Da ich während der letzten paar Sneaks nicht so richtig Zeit für ausschweifende Beurteilungen fand, es war wiedermal Klausurphase, kommen jezt die letzten Sneaks in einer etwas kurzgehaltenen Fassung.
Außerdem war der RSS-Feed hier kaputt, den ich heute endlich erfolgreich fixen konnte. Dann mal los.

Kalenderwoche 6 – Black Gold

Der Film handelt von Brüdern, Öl, Scheichs und einem Konflikt über einen streifen Land, Moderne und Tradition. Ein Wüstenabenteuer, von denen man heutzutage eher weniger sieht.

Die erste Hälfte baut den Konflikt glaubwürdig auf, in der zweiten kommt der Film dann richtig in Fahrt. Die weibliche Rolle im Film kommt etwas zu kurz und wirkt irgendwie halb in die Story gewurschtelt, macht aber nix. Mir hat der Film sehr gut gefallen.

Fazit: Oppulentes Wüsentabenteuer mit Anlehung an Lawrence von Arabien. Unbedingt anschauen!

Kalenderwoche 7 – Safe House

Ein Film über einen jungen CIA-Agenten, der einen wichtigen Verbrecher in seinem "Safe House" bewachen soll. Als dieses dann angegriffen wird, flüchtet er zusammen mit seinem "Paket". Dabei gerät er selbst ins Visier seiner Kollegen.

Fazit: Hat mich jetzt nicht so vom Hocker gerissen, bei Denzel im Cast hätte ich mehr erwartet.

Kalenderwoche 8 – Das gibt Ärger

Zwei Agenten daten unwissentlich gleichzeitig die selbe Frau. Als die beiden das rausfinden, vereinbaren sie einen Deal: sie soll sich entscheiden, ohne zu wissen, dass die beiden sich kennen.

Es wird viel Spionage-Zeug eingesetzt um sich gegenseitig zu sabotieren oder abzuhören. Später wird dann noch total unglaubwürdig eine schwere Kindheit mit Bindungsproblemen eingestreut.

Fazit: langweiliger Spy-vs-Spy-Möchtegernfilm.

Kalenderwoche 9 – Einer wie Bruno

Zur Geschichte: Radost, 13, muss sich nicht nur um ihre Schule, sondern auch um ihren geistig zurückgebliebenen "alleinerziehenden" Vater Bruno kümmern. Pupertät und Verliebtheit in den neuen Mitschüler lassen Brunos geregelten Alltag langsam aus den Fugen geraten und auch das Jugendamt macht die Sache nicht gerade einfacher.

Die Tragigkomödie hat keine sonderlich überraschenden Stellen oder verläuft unerwartet. Trotzdem fand ich die schauspielerische Leistung von Lola Dockhorn (sie spielt Radost) und Christian Ulmen (Bruno) ziemlich gut, bei letzterem leider öfter einmal übertrieben. Die Darstellung des Bruno war, ich hab mich da kurz mit Kollegen unterhalten, die ähnliche Fälle in der Familie haben, aber glaubhaft. Die Person der Jungendamtsfrau ist jedoch ein bisschen seltsam überverständnisvoll gewesen.

Fazit: Alles in allem ist Einer wie Bruno ein unterhaltsamer Film, den ich mir auch nochmal anschauen würde.

Kalenderwoche 10 – Haywire

Darauf war ich so garnicht gefasst. Ein Action-Prügel-Agentenfilm ohne lange Prügelszenen. Wenn sich jemand schlug, dann kurz und präzise.

Mallory Kane, gespielt von Gina Carano (wohl eine Mixed-Martial-Arts-Kämpferin und keine Schauspielerin), ist – wie immer halt – super gut ausgebildet und hoch gefragt, wenn die Regierung einen Auftrag möglichst leise erledigt haben will. Irgendwann wird sie hintergangen und soll aus dem Weg geräumt werden, indem ihr alles in die Schuhe geschoben werden soll; es sollen also durch ihr Ableben mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden ('zack, ein Euro ins Phrasenschwein').

Erzähltechnisch wird die Vorgeschichte zuerst von Mallory selbst einem jungen Mann erzählt, den sie inklusive dessen Auto gerade entführt hatte. Als sie auf der Flucht dann von Streifenwagen gefasst werden, wechselt die Erzählung in die Gegenwart.

Der Film läuft ziemlch durcheinander ab. Man weiß oft nicht, warum die sich jetzt gerade schlagen, oder wer eigentlich mit wem etwas zu schaffen hat, oder was eigentlich Gordon Gecko oder Antonio Banderas hier verloren haben. Und so fühlt sich unsere Protagonistin glaube ich auch im gesamten Film bis kurz vor Schluss, wo sie mit allen Schurken einmal ordentlich den Boden wischt.

Fazit: Not your everyday Action-Thriller.

Zum Schluss

Die beiden Favoriten waren definitiv Black Gold und Haywire, es liegt aber nicht daran, dass in beiden Herr Banderas mitspielt^^.