Headhunters

Nordeuropäische Filme sind seltsam. Ein Mann von Welt (der wirklich echt übel und übel gut war!), Helden vom Polarkreis (auch super!) und nun Headhunters (IMDB) in der Sneak, die erste diesen Jahres. Die Art des Humors ist so anders, als unserer. Trotzdem find ichs immer irgendwie urkomisch.

Selbst in diesem als Action-Krimi-Thriller angelegten Film waren viele sehr lustige Szenen enthalten, beispielsweise die im Krankenhaus wartenden, vollschlanken Polizisten-Zwillinge.

Die Besetzung hat mir sehr gut gefallen, gerade der eine aus Game of Thrones oder auch unsere Hauptperson, die Filmmusik war weder unpassend noch abwesend, aber so genau kann ich mich daran nicht erinnern.

Zur Story: Es handelt von einem kunstraubenden Personalvermittler, der seiner Frau dadurch einen teuren Lebensstil bieten kann und ihr das als geerbtes Geld verkauft. Weil ihm der Raub billiger Gemälde zu wenig abwirft um aus seinen Schulden zu kommen, versucht er sich am Gemälde eines ehemaligen Elite-Soldaten und beist sich dabei ein wenig die Zähne aus.

Glücklicherweise wird auf den Kunstraub im Film nicht viel Wert gelegt und es handelt eher von anderen Dingen im Leben des Diebs.

Einen Plottwist gibts auch, den hatte ich nicht vorhergesehen und wertet den Film meiner Meinung nach deutlich auf. Im Nachhinein kann ich den jedoch noch nicht ganz glauben. Da werde ich mir den Film doch wohl nochmal anschauen müssen.

Kleine Anekdote am Rande: Heute hat uns das Kino mit Film auf Leinwandvorhängen überrascht. Auch mal was anderes. Letztes Mal hattn wir den Film auf dem Kopf.
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